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Geneal-Forum

Das Zeitkontingent, das für dieses Thema nach der Hauptversammlung der GHGO zur Verfügung stand und genutzt wurde, spricht für sich. Die Umfrage, wer grundsätzlich der Meinung sei, dass die erforschten Personendaten in eine entsprechende Online-Datenbank hochgeladen werden sollten, führte fast zu Begeisterungsausbrüchen meinerseits. Der Auftrag ist sicherlich klar – die Mitglieder der GHGO (und vielleicht noch weitere Populationen von Familiengeschichtsforschern) benötigen Unterstützung bei der Regelung des genealogischen Nachlasses.

Bei 26 anwesenden Mitgliedern und 1 Gast führte Markus Frick wie bereits gewohnt, äusserst speditiv durch die Versammlung. Da wurden die statutarischen Geschäfte erledigt, Wahlen durchgeführt, Informationen geteilt.

Im Telegrammstil würde das Ganze etwas wie folgt ausschauen:

Ein Thema, das wohl in jeder Familiengeschichtsforschung mindestens einmal vorkommt, ist die Frage nach der Herkunft des Familiennamens. Und das Thema ist schon sehr spannend, vor allem, wenn man es hochkarätig präsentiert erhält!

Da wird dann schon klar, dass der Familiennamen nicht unbedingt etwas Fixes ist sondern schon eine gewisse Varianz über die Zeit haben kann. Und dann wurde das eine Mal «Riedener» und das andere Mal «Riederer» geschrieben. Im Familienregister fand ich sogar überschriebene Eintragungen!

Eine ganz besondere Berichterstattung zu einem Crowdsourcing Event nicht nur an der Uni Zürich  -  herzlichen Dank an Yvonne Hausheer für diesen Beitrag!

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Was haben mein Urgrossvater Johann Otto Huber von Mettendorf TG und das historische Institut der Universität Zürich gemeinsam? Beide feiern am 22. Oktober einen Geburtstag. Zugegeben, für Urgrossvater hat der Tag nicht mehr die Bedeutung wie einst, als er noch aktiv am jährlichen Familienfest teilnahm. Um so aktueller ist das Datum für das historische Institut der Universität Zürich, das just an diesem Tag seine erste Crowdsourcing-Party durchführte.

Paul JudPaul Jud, Einsiedeln, informierte gut 30 Teilnehmende am ersten Vortrag der Wintersaison 2015/2016 über die Juds.  Mit gut recherchierten Aussagen ging er in einem spannenden Referat über die verschiedensten Elemente rund um dieses sehr alte Gasterländer Geschlecht ein. Zum Einstieg gab es verschiedene Deutungen zum Familiennamen in der Schweiz wie in Deutschland. Klar kam dabei zum Ausdruck, dass man nicht mit Sicherheit sagen kann, woher der Name ursprünglich kommt.

Das Staatsarchiv des Kantons Zürich (Startseite) berichtet auf deren Website (Bericht), dass eine Dokumentation (PDF) verfügbar ist mit Hinweisen auf Familienwappen mit Bezug zum Kanton Zürich, die in Publikationen erwähnt oder abgebildet sind, und ebenso auf Familienwappen in Sammlungen, die im Staatsarchiv aufbewahrt werden.

Selber ein Buch schreiben? Oder sich doch nicht trauen?800 Jahre Zuckschwerdt

Ich habe am Pilotprojekt der EDITION UNIK teilgenommen und dabei das Buch "800 Jahre Zuckschwerdt" geschrieben. Dies erfolgte begleitet von spannenden Seminaren und war ein Erlebnis der besonderen Art. Auf der Website von EDITION UNIK gibt es sehr gute Erklärungen wie auch Bilder vom Pilotprojekt!

Ein ganz attraktives Angebot offerieren die Staatlichen Archive Bayerns! Digitale Schriftkunde mit ausgewählten Quellenbeispielen aus deren Beständen vom 8.-20. Jahrhundert sowie Entzifferungshilfen und Transkriptionen. Lehrreiche Lektüre könnte zu gewinnbringenden Übungsstunden führen! (gefunden von Wolf Seelentag)

Kanton St. Gallen verteilt Beiträge aus dem Lotteriefonds - eine erste Tranche fürs laufende Jahr hat den Kantonsrat passiert:

Das Stadtarchiv möchte in den nächsten zehn Jahren die bei ihm vorhandenen Briefe aus den Jahren 1400 bis 1650 erschliessen und allgemein zugänglich machen. Die Briefe, die von den Fachleuten «Missiven» (von lateinisch «mittere» oder «schicken») genannt werden, stammen aus jenen Gegenden und Städten, mit denen die Stadtrepublik Handel trieb.

Der Anlass hielt, was die Einladung versprach. Und die Führerin, Maren Hyneck, machte ihren Job mehr als nur gut. Sie überraschte mit Fakten, Vermutungen und Umfeld-Informationen und dies alles einwandfrei deklariert. Es war ein Erlebnis zur Geschichte vor 600 Jahren mehr zu erfahren.

Eindrückliche Zahlen:

  • Das damalige Kaufhaus und heute „Konzil“ genannte Gebäude wurde 1388 bis 1391 erbaut
  • Das Konzil dauerte von 1414 bis 1418
  • Die Stadt Konstanz mit damals 6'000 Einwohnern beherbergte in diesem Zeitraum total 72'000 Gäste

Pascal Sidler am GHGO VortragPascal Sidler faszinierte die Zuhörerschaft mit einer geballten Ladung von hochkarätigen Informationen, die er professionell und höchst kompetent erläuterte.

Thomas Ryser verstand es die interessierten Zuhörer innerhalb einer guten Stunde für die Werte, die in photographischen Quellen stecken zu begeistern - und gleichzeitig betreffend der Gefahren von Fehlinterpretationen zu sensibilisieren. Dass die bisher auch von den meisten Besuchern dieses GHGO Anlasses als "Buchstadt" wahrgenommene Kantonshauptstadt auch eine "Fotostadt" ist, überraschte denn auch die meisten Anwesenden.

Die Jürg Daub e.K. begeht das 25jährige Jubiläum und gibt zu diesem Anlass auf das Produkt Ages! 2.0 während dem Monat März 2015 einen Rabatt von 25%. Mehr auf dieser Website!

Eine neue App Swiss Postcard präsentiert Ansichtskarten aus Schweizer Ortschaften aus der Zeit um 1900.

Entwickelt wurde die Anwendung im Auftrag der Schweizerischen Konferenz der Kantonsbibliotheken.

Die Notensteiner

Rolf E. Kellenberg, Archivar in Arbon, und Autor des gleichnamigen Buches brachte einer grossen Zuhörerschar das Thema "Die Notensteiner  -  von der Handelsgesellschaft zur Privatbank" näher.

"... auf dass ihr Name nicht beschmutzt werde" - Konkursiten und ihre Familien in der Stadt St. Gallen in der Frühen Neuzeit" lautete das Thema, zu dem Dorothee Guggenheimer (Stadtarchiv St. Gallen) hochkarätig referierte.

Kredite Krisen und Konkurse

HV 2014 WortmeldungenDie Hauptversammlung war klassisch in zwei grössere Blöcke aufgeteilt. Zuerst führte Markus Frick, Präsident, durch die statutarischen Traktanden. Die Versammlung folgte den verschiedenen Anträgen ohne Gegenstimmen.

Im Rahmen der "Religions- und kulturgeschichtlichen Führungen mit dem Theologen Walter Frei", einem Anlass unseres Mitgliedes Walter Frei zusammen mit Charlie Wenk, besuchte ich die Stadtwanderung  zum Thema "Wie der Kaffee nach St. Gallen kam".

René LoebRené Loeb, Gründungsmitglied und heute Ehrenpräsident der Schweizerischen Vereinigung für Jüdische Genealogie brachte den Zuhörern die Jüdische Genealogie etwas näher.

Wolf Seelentag begründete die Vorstellung seiner Forschung "Brader von Kaltbrunn - aus dem Gaster in die weite Welt" gleich mit vier Argumenten:

Brader Exhibit

  1. Beispiel "interkontinentaler" Kontakte